Daniela Trattnigg

Psychotherapie | Paar- und Sexualtherapie | Supervision | Coaching
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sinnlicher KOCH_DIALOG

Welche Zutaten wähle ich für mein Essen? Welche Zutaten brauche ich für meine Sinnlichkeit?

Einen Hauch Zartheit, einen Schuss Wildsein, Weiches oder Hartes, eine Prise Neugier und Zeit, roh oder gekocht, guten Hunger, ein paar Gramm Lust und Verlangen? Schon alles? Wovon darf es ein bisschen mehr sein?

Uns selbst mit einem nahr- und schmackhaften Essen zu versorgen und zu verwöhnen, kann zum bewussten Ausdruck unserer Liebe zu uns selbst werden. Ebenso wie ich die körperlich sinnliche Begegnung mit mir selbst und anderen Menschen sehr genussvoll gestalten kann.

Haben Kochen, Essen und Sex tatsächlich etwas gemeinsam?

Ich würde sagen, JA ganz viel sogar. Essen und Sex können wunderbare Quellen der Lust sein.  Kochen muss man ebenso lernen wie Sex. Ich kann mir Wissen und Fähigkeiten aneignen und diese immer erweitern und vertiefen. Die Geschmäcker und Vorlieben sind beim Sex ebenso wie beim Essen ganz unterschiedlich und es gibt kein richtig und kein falsch, sondern nur ein passend für MICH und DICH. Und ich will auch nicht jeden Tag das gleiche Essen haben, genauso wenig wie ich beim Sex immer Lust auf das Gleiche hab, und auch nicht immer gleich viel Lust hab.  Nicht jede_r kann Essen, nicht jede_r kann Sex im gleichen Maß genießen. Manche sind dabei sogar maßlos. Für den Genuss braucht es sowohl beim Essen als auch bei der Sexualität einen guten Kontakt zum Körper und einige weitere Fähigkeiten, die wir im Laufe unserer sexuellen Biografie, unserer sexuellen Entwicklung erweben. Schon längst nicht mehr ist „Essen der Sex des Alters“ denn wir können unsere Sexualität immer wieder neu erfinden, und ein Leben lang weiter entwickeln, ebenso wie unsere Fertigkeiten beim Kochen.

Um dies herauszufinden biete ich aktuell einen Erfahrungsraum an.

Den Erfahrungsaum des sinnlichen KOCH_DIALOGes. Beim gemeinsamen Kochen und anschließenden Essen, zwischenzeitlichen Riechen, Schauen, Schmecken, Erfühlen, Üben, Lachen, Entschleunigen, Nachdenken, Wahrnehmen, Austauschen etc. wollen wir Fähigkeiten pflegen, die für unser sinnliches Erleben, und den Genuss maßgeblich sind und ein Leben lang weiter entwickelt werden können, bei hoffentlich Essen, das unseren Gaumen küsst und die Seele nährt.

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1 Kommentar

  1. Liebe Frau Trattnigg,
    Ihr Blogbeitrag hat mich sehr angesprochen. Ein toller Vergleich, das Essen mit Sex zu verknüpfen. Genießen kann man beides, wenn man’s kann. Essen kann ich halt auch alleine, aber ein dinner for two macht natürlich mehr Genuß aus. Mehrere Gänge, Häppchen die den Gaumen auf unterschiedliche Weise kitzeln, etwas Prosecco dazwischen. Und viel Zeit dazu. Und so meinen Sie, dass auch Sex gehen könnte? Das werde ich mit meiner Frau besprechen. Danke für die Idee.

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